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Socialbar Berlin #63: Aktivistische Kunst, Online-Storytelling, Sozialunternehmen & NGOs

Foto: Jörg Farys/Die.Projektoren

Agenda

19.00 – 19.30 Uhr: Ankommen: Hallo sagen, Drink bestellen, Kennenlernen

19.30 – 21.00 Uhr: Präsentationen: Jeweils 10min plus 10min Diskussion.

21.00 – 00.00 Uhr: Networking: Austauschen, Kontakte knüpfen und Kooperationen planen

Kunst oder Populismus? Aktivistische Kunst in den sozialen Medien

Die Referentin Jess Blokland stellt uns Typen aktivistischer Kunst in den sozialen Medien vor: „The Shocker, The Symbolic Fighter, The Gentle Persuader, and The Thought Provoker.“ Gemeinsam wollen wir die Frage der demokratischen Legitimität von viraler Kunst im Netz diskutieren. Ab wann wird virale Kunst gefährlich, da sie zu stark emotionalisiert? Wann verwischt die Grenze zwischen legitimer Kunst und Populismus? Was bedeutet dies für die Kommunikationsarbeit von NGOs?

Referentin: Jess Blokland ist ausgebildete Politikwissenschaftlerin und sieht aktivistische Kunst als Möglichkeit, unsere stagnierende Demokratien zu revitalisieren. Dabei müssen wir zunehmend das Internet als entstehenden Raum für öffentliche Kunst wahrnehmen und unsere Definition von Kunst auf soziale Medien und Apps erweitern.

→ twitter artisactivism

Geschichte erzählen (lassen): Webdoku Hoyerswerda 1991 – zwischen Online-Storytelling und Bildungsanspruch

Im September 1991 griffen Neonazis mit Unterstützung von Teilen der Bevölkerung tagelang Migrantinnen und Migranten im sächsischen Hoyerswerda an. Die Polizei sah sich nicht in der Lage, sie ausreichend zu schützen, sodass die Betroffenen die Stadt verlassen mussten. 25 Jahre später greifen die out of focus Filmproduktion und die Initiative „Pogrom 91“ mit ihrer Webdokumentation Hoyerswerda 1991 die Ereignisse erneut auf. Matthias Galle von „Pogrom 91“ zeigt auf, wie dabei mit der Herausforderung umgegangen wurde, geschichtliches Wissen zu einem Thema zu vermitteln, welches als Stichwort in der Diskussion um rechte Gewalt in Deutschland noch immer gegenwärtig und mit entsprechenden Bildern und Stichworten besetzt ist. Wie gelingt es, vielfältige Perspektiven abzubilden und umfangreiche Inhalte darzustellen, ohne die Userinnen und User zu überfordern oder zu langweilen? Und: Wird die Website schließlich auch in der sächsischen Provinz verstanden?

Referent: Matthias Galle, Mitbegründer http://pogrom91.tumblr.com/

Wie soziale Unternehmen und die Zivilgesellschaft zueinanderfinden können

Beim geplanten Mobilfunkanbieter Goood soll ein Teil der monatlichen Grundgebühr an NGOs gespendet werden. Doch worauf legen NGOs bei sozialen Unternehmen und neuen Fundraising-Kanälen besonderen Wert? Und wie erreicht man Menschen, die mit ihrem Konsum Gutes tun wollen? Jörg Reschke teilt seine Erfahrungen, wie man als Social Enterprise Partner gewinnt, welche Herausforderungen dabei bestehen und was NGOs bei Kooperationen wichtig ist.

Referent: Jörg Reschke, Xing, Twitter

Details

Datum:
04.10.2016
Zeit:
19:00 - 23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltungsort:
taz.café
Rudi-Dutschke-Str. 23
Berlin, Berlin 10969 Deutschland
Webseite:
https://www.taz.de/?id=2340

Das Team

Markus Senft
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Sophie Scholz
Sophie-Scholz-Socialbar
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Max Beckmann
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