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Socialbar Bonn #4

Socialbar_Meurer

Agenda

18.00 – 18.30 Uhr: Ankommen + Kennenlernen
18.30 – 19.15 Uhr: Zwei Präsentationen + Fragerunde
19.15 – 19.30 Uhr: PAUSE
19.30 – 19.50 Uhr: Präsentation + Fragerunde
19.50 – Ende offen: Open space – Themenrunde, Kontakte knüpfen, Kooperationen planen

ReferentInnen:


Rückblick

Neue Wege für mehr Engagement Bonn – Wie müssen Online-Angebote gestaltet sein, um deren Nutzer zu Offline-Aktionen zu bewegen? Drei Referenten teilten ihre Erfahrungen am Montag, 13. September, mit den rund 40 Teilnehmern der vierten Socialbar Bonn. Gastgeber war dieses Mal inWEnt.

Thilo Reichenbach, Online Fundraising + Aktion Deutschland Hilft , zeigte auf, welche Möglichkeiten Google bietet, um Spendenaufrufe prominent bei Suchergebnissen zu platzieren. Den Schwerpunkt setzte Reichenbach in seinem Vortag auf bezahlte Anzeigen, dem so genannten Search Engine Advertising (SEA). Google biete die Möglichkeit, eine bezahlte Anzeige mit vorher ausgewählten Suchbegriffen zu verknüpfen, etwa „Pakistan“ und „Spenden“. Diese Textanzeigen würden dann oberhalb bzw. rechts der Suchergebnisse erscheinen. „Relavanter kann Werbung nicht sein“, so Reichenbach angesichts der Klickraten: 50 bis 60 Prozent der Online-Spenden für die Hochwassergebiete Pakistans seien über Suchmaschinen (SEA + SEO) eingegangen. Allerdings würden viele Organisationen diesen Aspekt bei ihrer Arbeit noch nicht ausreichend berücksichtigen.

Harald Meurer, Helpdirekt, stellte in seiner Präsentation die HelpCard vor. Angesichts eines insgesamt rückläufigen Spendenmarktes seien Organisationen auf neue Formen der Aquise angewiesen. Hier habe die HelpCard erfolgreich neue Wege aufzeigen können. Die Karte könne wie ein Geschenkgutschein erworben und dann weitergegeben werden. Der Beschenkte entscheide anschließend über die konkrete Verwendung der Spende. Insbesondere für Unternehmen sei dieses von Meurers HelpGroup entwickelte System attraktiv, da die Karte zur Kunden- und Mitarbeiterbindung eingesetzt werden könne. Auch Hilfsorganisationen wie die Johanniter oder der Tierschutzbund setzten die Karte für das Fundraising ein.

Sandra Griffel, denkwerk, erläuterte, wie sie derzeit im Auftrag der BertelsmannStiftung das Projekt futurechallenges.org und eine dazugehörige Community aufbaut. Auf der Onlineplattform sollen sich Menschen über Themen weltweiter Bedeutung – etwa die Globalisierung oder den Klimawandel – austauschen können und gleichzeitig auf Projekte verweisen, die sich mit den Folgen dieser jeweiligen Trends beschäftigen. Aus der ganzen Welt würden Blogger redaktionelle Inhalte zuliefern, die auf futurechallenges.org kommentiert und mit konkreten Projekten vernetzt werden können. Ergänzt würden diese durch interaktive Grafiken, die die Zusammenhänge der Trends – und deren Bedeutung – erläutern sollen.

Details

Datum:
13.06.2010
Zeit:
18:00 - 22:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltungsort:
InWent
Friedrich-Ebert-Allee 40
Bonn, 53133 Deutschland

Das Team

Charlotte Hauswedell
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Daniel Montua
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Florentin Butz
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Michael Münz
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Ute Lange
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