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Socialbar Bonn #9

Agenda

18.00 – 18.30 Uhr: Ankommen + Kennenlernen
18.30 – 19.15 Uhr: Zwei Präsentationen + Fragerunde
19.15 – 19.30 Uhr: PAUSE
19.30 – 19.50 Uhr: Präsentation + Fragerunde
19.50 – Ende offen: Open space – Themenrunde, Kontakte knüpfen, Kooperationen planen

ReferentInnen:

  • Markus Möller: Twick.it-Wikipedia in 140 Zeichen
  • Karsten Kneese & Mark Czogalla: Was gibt es in Bonn (oder im Netz) noch nicht, was es aber geben sollte? Und wie können wir das auf die Beine stellen?
  • Thomas Bayer: Mobile Apps

Rückblick

Von guten Ideen und wie man sie umsetzt

Bonn – Statt mit Laptop und Smartphone arbeiteten die Teilnehmer der Socialbar Bonn am Montag 10. Oktober, mit Kärtchen und Kulis. „Was fehlt in Bonn (im Netz) und wie können wir das erreichen?“ – dieser Frage gingen die Teilnehmer der 9. Socialbar Bonn am Montag, 10. Oktober, nach. Karsten Kneese, Freiberufler und „Stammgast“ der Socialbar Bonn, bat die 25 Gäste Ideen aufzuschreiben, um daraus ein gemeinsames Projekt zu entwickeln. Weitere Themen der Veranstaltung im Funkhaus der Deutschen Welle: die Technik hinter Mobile Apps und die Wissens-Plattform „Twick.it“.

Noch während der Socialbar zog Kneese, der in Bonn die Agentur „konzeptsinn“ betreibt, ein erstes Fazit seiner Ideensammlung: Viele Teilnehmer wünschten sich weitere Möglichkeiten des Gedankenaustauschs. Die weiteren Vorschläge reichten vom NGO-Stammtisch bis hin zu Co-Working-Möglichkeiten und einer Übersicht über Veranstaltungen mit NGO-Bezug. Kneese hat eine Facebook-Gruppe eingerichtet, so dass sich Interessierte für die Umsetzung der Ideen zusammenfinden können. In einer der nächsten Socialbars werde er über den weiteren Verlauf berichten.

Thomas Bayer von der Agentur Predic8 hatte die 9. Socialbar Bonn mit einem Vortrag über die technischen Grundlagen von Mobile Apps eröffnet. Die Hürden für die Entwicklung von Apps seien relativ klein, so Bayer. Am Beispiel von Google Maps zeigte Bayer auf, wie mit wenig Aufwand eine App die Position eines Smartphones auf einer Karte anzeigen könne. Sichere Tipps für den Erfolg einer App vermochte Bayer nicht zu geben. „Das ist zum Teil schwer nachzuvollziehen“, so Bayer. „Es kann gut sein, dass Sie etwas Tolles entwickelt haben, das aber im Shop versauert.“ Der richtige Zeitpunkt und eine gute Kommunikation seien häufig entscheidend für Downloads.

Am Beispiel „Twick.it“ zeigte Markus Möller auf, wie eine auf den ersten Blick einfache Idee auf vielen Plattformen einen Mehrwert für Anwender bringen kann. Das nichtkommerzielle Projekt verbindet die Ansätze von Wikipedia und Twitter: Auf Twick.it können Nutzer Begriffe in 140 Zeichen erklären. „Über ein Bewertungssystem gewährleisten wir, dass gute Texte prominenter platziert werden“, erläuterte Möller, der hauptberuflich als Web-Entwickler arbeitet. Der Mehrwert: Die Erklärungen könnten über eine Creative Commons-Lizenz auch auf anderen Webseiten eingesetzt werden. Hierzu müsse man nur eine Code-Zeile auf einer Webseite einfügen. „Das Blogsystem WordPress etwa schlägt dann automatisch Erklärungen bei Twick.it nach und zeigt sie im Text an“, so Möller. Die Anwendungsfälle reichten bis hin zu Mobile Apps: Nutzer könnten sich auf dem Display Erklärungen für Bauwerke abrufen, die sie mit der Handy-Kamera in den Fokus nehmen.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich über das Gehörte und eigene Projekte auszutauschen.

Details

Datum:
10.10.2011
Zeit:
18:00 - 22:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltungsort:
Deutsche Welle Funkhaus
Kurt-Schumacher-Straße 3
Bonn , 53113 Deutschland

Das Team

Marlies Klugmann
Marlies Klugmann
Jana Jagalski
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Charlotte Hauswedell
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Daniel Montua
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Michael Münz
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Ute Lange
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